Herr Stephan Santelmann, Landrat des Rheinisch-Bergischen Kreises,
gratuliert zum 100-jährigen Bestehen des MGV Vilkerath bzw. der ältesten Boygroup Vilkeraths, WIR.


Alles Gute zum 100-jährigen Bestehen!


Sehr geehrter Herr Müller,
sehr geehrte Mitglieder des Männergesangvereins Vilkerath,

2020 ist das ganz offensichtlich das Jahr großer Geburtstage: Ludwig van Beethoven wird 250 Jahre alt, Gottfried Böhm 100. Auch Ihr Männergesangverein - oder sollte ich besser sagen: die älteste Boygroup von Vilkerath - feiert 100- jähriges Bestehen! Dazu gratuliere ich Ihnen seitens des Rheinisch-Bergischen Kreises sehr herzlich. Das ist wirklich ein Grund zu Feiern.

Schon seit 100 Jahren, über ganze Generationen hinweg, engagieren Sie sich für das Musikleben in unserer Region. Musik bringt Zuhörenden wie Mitwirkenden Freude. Sie unterhält, sie tröstet, sie lädt zum Träumen ein. Mittleniveile ist die therapeutische Wirkung von Musik sogar wissenschaftlich belegt.

In Ihrem Chor wird ein ganz besonderes „W I R“-Gefühl erlebt und vermittelt. Bei Ihnen steht Vielfalt auf dem Programm: Sei es nun Pop-Musik oder rheinisches Liedgut, rockige Oldies oder Nachdenkliches von deutschen Liedermachern. Das moderne Repertoire und nicht zuletzt Ihre Auftritte mit unverwechselbarem Outfit zeugen von einem modernen und aufgeschlossenen Geist, der in jedem Falle nicht 100-jährig wirkt.

Für dieses Engagement möchte ich mich ganz herzlich bei Ihnen bedanken. Auch abseits von den Aufführungen, auf die man hinarbeitet und hinfiebert, bringt die Probenarbeit im Chor die Menschen zusammen. Insofern haben Sie mit dieser ehrenamtlichen Arbeit eine wichtige Aufgabe in unserer Gesellschaft. Sie haben sich um die Pflege der Chormusik und die Förderung des kulturellen Lebens im Rheinisch-Bergischen Kreis verdient gemacht.

Seit vielen Jahren fördert der Rheinisch-Bergische Kreis den Rheinisch-Bergischen Chonverband. Das wollen wir auch weiterhin tun.

Ich wünsche Ihnen weitere 100 Jahre Bestehen voller Musik, Proben, Aufführungen, Austausch und Lampenfieber.


Mit herzlichem Gruß

Stephan Santelmann